Mit Fanfaren auf der Straße

Die "Mitteldeutsche Zeitung" schrieb am 8.9.2008:

Mit Fanfaren auf der Straße
Festival der Spielleute aus der Region - Auch alte Märsche erklingen

Von Claudia Petasch
Hohenmölsen/ MZ. „Wir haben überlegt, was man den Leuten bieten kann und haben das Festival der Spielleute ins Leben gerufen“, erinnert sich Olaf Müller vom Hohenmölsener Fanfarenzug. Am Wochenende ging das Festival der Spielleute in seine dritte Runde, mit dabei waren zahlreiche Fanfarenzüge aus der Region. „Wir wollen der Bevölkerung die Musik nahebringen“, sagt Müller. Er spielt seit 1994 die Fanfare.
Von den 56 Mitgliedern sind rund 30 musikalisch aktiv, vor allem Nachwuchs ist da. „Ehe man ein Instrument wie die Fanfare beherrscht, dauert es einige Zeit“, weiß der Hobbymusiker. Das große Ziel ist es, sich so gut aufeinander abzustimmen, dass man wieder an Meisterschaften teilnehmen kann.


Der Naturfanfarenzug Wolfen gastierte beim Festival der Spielleute in Hohenmölsen.
Foto: Wolfgang Knipper

„Wir wollen der Bevölkerung die Musik nahe bringen.“
Olaf Müller
Fanfarenzug Hohenmölsen

Erste Kostproben ihres Könnens geben die Hohenmölsener am Freitagabend im Festzelt gemeinsam mit den Schalmeiengruppen aus Wernsdorf, Pretzsch und Taucha. Am Sonnabend geht das Festival fröhlich und heiter auf der Straße weiter. Da geben sich die zahlreichen Fanfarenzüge und Schalmeienkapellen ein Stelldichein und spielen auch alte Märsche aus der DDR gemeinsam. Die Noten wurden im Vorfeld hin und her geschickt, gemeinsames Proben war nicht möglich. „Die alten Titel musste jeder damals spielen. Das klappt schon“, ist Müller sicher.

Erstmals werden neben den Hohenmölsener Fanfaren auch Trompeten zu hören sein, die im vergangenen Jahr angeschafft wurden. „Es ist was ganz Neues und nicht die typische Marschmusik. Ich hoffe, dass es gut ankommt“, meint Müller. Der tosende Beifall aus dem Publikum zeigt, dass den Gästen die Mischung gefällt.

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